District: Merzig-Wadern
Verdutzt dreingeschaut werden sie haben, die Hochwälder Bauern, als Graf Joseph Anton von Öttingen-Sötern im Jahre 1758 aus dem fernen Nördlinger Ries nach Wadern übersiedelte, um forthin in seiner Herrschaftsdependance Dagstuhl Hof zu halten. Doch auch dem Grafen wird nicht sonderlich wohl zumute gewesen sein, als er seinen Stammsitz Schloß Hohenbaldern verlies, um den Schulden und Gläubigern, die ihm sein Vater hinterlassen hatte, zu entkommen. Für Wadern allerdings war dies ein Glücksfall, denn seitdem entwickelte sich das Hochwalddorf zum Zentrum des Hochwaldes. Wadern erhielt die Marktrechte, Handwerker und Händler wurden angesiedelt. Zeugnisse der Grafenherrschaft findet man auch heute noch in der „kleinen Residenz“ Wadern.
Einen großen Entwicklungssprung machte Wadern 1978. Wadern erhielt die Stadtrechte und nimmt seither die Funktion eines Mittelzentrums im nördlichen Saarland wahr. Knapp 17500 Menschen leben in den 14 Stadtteilen und genießen die kurzen Wege, denn die junge Stadt bietet alles, was man zum leben braucht. Über 6000 Arbeitsplätze gibt es im Stadtgebiet. Die Stadt Wadern ist das Fahrtziel für viele Berufspendler in der Region. Firmen wie Thyssen-Nothelfer in Lockweiler, SG Technologies in Büschfeld oder das Internationale Begegnungszentrum für Informatik (IBFI) auf Schloß Dagstuhl unterhalten weltweite Wirtschafts- und Forschungskontakte. Auch als Einkaufs- und Dienstleistungszentrum genießt Wadern einen erstklassigen Ruf. Trotz aller städtischen Attribute hat sich Wadern seinen ländlichen Charakter in der abwechslungsreichen Mittelgebirgslandschaft des Hochwaldes bewahrt . Der Wechsel von Feld, Wald und Wiesen, die romantischen Täler der Prims, Wadrill und Löster und die schmucken Dörfer in der sanft geschwungenen Landschaft machen den besonderen Reiz und wichtigen Teil der Lebensqualität aus.
In Wadern läßt es sich prima leben und seine Freizeit verbringen. Die Natur und das historische Erbe auf der einen Seite, das aktive kulturelle Leben und die besonderen Freizeiteinrichtungen auf der anderen Seite bieten eine Fülle von Möglichkeiten, sich den eigenen Charme des Hochwaldes zu erschließen. Wer es natürlich liebt, kann die Wälder, Täler oder die einzigartigen Naturschutzgebiete wie den Bardenbacher Fels oder den Noswendeler Bruch erkunden. Geschichts- und Kulturinteressierte sollten die Grafenschlösser, Schloß Münchweiler, die Burg Dagstuhl und das Heimatmuseum der Stadt im Öttinger Schlößchen mit der Gemäldesammlung der „Malergräfin“ Octavie de Lasalle von Louisenthal besuchen. Erholungssuchende und Aktivurlauber sollten zu Fuß oder per Rad einen Abstecher zum Noswendeler See, der Hochwaldalm in Wadrill, der Golfanlage Weiherhof in Nunkirchen, zur Hochwaldreitschule in Buttnich oder ins Freibad der Stadt unternehmen. Jagdfreunde können das Ausbildungsangebot der Jägerschule Seibt auf Schloß Münchweiler nutzen.
Geschichte, Landschaft und Leben verbinden sich in der Stadt Wadern zu einer besonderen und unverwechselbaren Lebensqualität. Besuchen Sie uns im Hochwald und lernen Sie die typische Hochwälder Gastfreundschaft kennen!
Einen großen Entwicklungssprung machte Wadern 1978. Wadern erhielt die Stadtrechte und nimmt seither die Funktion eines Mittelzentrums im nördlichen Saarland wahr. Knapp 17500 Menschen leben in den 14 Stadtteilen und genießen die kurzen Wege, denn die junge Stadt bietet alles, was man zum leben braucht. Über 6000 Arbeitsplätze gibt es im Stadtgebiet. Die Stadt Wadern ist das Fahrtziel für viele Berufspendler in der Region. Firmen wie Thyssen-Nothelfer in Lockweiler, SG Technologies in Büschfeld oder das Internationale Begegnungszentrum für Informatik (IBFI) auf Schloß Dagstuhl unterhalten weltweite Wirtschafts- und Forschungskontakte. Auch als Einkaufs- und Dienstleistungszentrum genießt Wadern einen erstklassigen Ruf. Trotz aller städtischen Attribute hat sich Wadern seinen ländlichen Charakter in der abwechslungsreichen Mittelgebirgslandschaft des Hochwaldes bewahrt . Der Wechsel von Feld, Wald und Wiesen, die romantischen Täler der Prims, Wadrill und Löster und die schmucken Dörfer in der sanft geschwungenen Landschaft machen den besonderen Reiz und wichtigen Teil der Lebensqualität aus.
In Wadern läßt es sich prima leben und seine Freizeit verbringen. Die Natur und das historische Erbe auf der einen Seite, das aktive kulturelle Leben und die besonderen Freizeiteinrichtungen auf der anderen Seite bieten eine Fülle von Möglichkeiten, sich den eigenen Charme des Hochwaldes zu erschließen. Wer es natürlich liebt, kann die Wälder, Täler oder die einzigartigen Naturschutzgebiete wie den Bardenbacher Fels oder den Noswendeler Bruch erkunden. Geschichts- und Kulturinteressierte sollten die Grafenschlösser, Schloß Münchweiler, die Burg Dagstuhl und das Heimatmuseum der Stadt im Öttinger Schlößchen mit der Gemäldesammlung der „Malergräfin“ Octavie de Lasalle von Louisenthal besuchen. Erholungssuchende und Aktivurlauber sollten zu Fuß oder per Rad einen Abstecher zum Noswendeler See, der Hochwaldalm in Wadrill, der Golfanlage Weiherhof in Nunkirchen, zur Hochwaldreitschule in Buttnich oder ins Freibad der Stadt unternehmen. Jagdfreunde können das Ausbildungsangebot der Jägerschule Seibt auf Schloß Münchweiler nutzen.
Geschichte, Landschaft und Leben verbinden sich in der Stadt Wadern zu einer besonderen und unverwechselbaren Lebensqualität. Besuchen Sie uns im Hochwald und lernen Sie die typische Hochwälder Gastfreundschaft kennen!
castles
Merzig-Wadern
ID: 15092
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Schloss Dagstuhl ist das Wahrzeichen der Stadt Wadern. Das Schloss wurde im Jahre 1760 vom Grafen Joseph Anton von Öttingen-Sötern als Familiensitz erbaut. Das Haupthaus und die Schlosskapelle (erbaut 1763) sind durch einen neugotischen Eckbau mit Turmteil verbunden. Die Kapelle wird heute noch zu kirchlichen Zwecken, besonders für Hochzeiten in dieser idyllischen Umgebung, genutzt.
Schloss Dagstuhl ist das Wahrzeichen der Stadt Wadern. Das Schloss wurde im Jahre 1760 vom Grafen Joseph Anton von Öttingen-Sötern als Familiensitz erbaut. Das Haupthaus und die Schlosskapelle (erbaut 1763) sind durch einen neugotischen Eckbau mit Turmteil verbunden. Die Kapelle wird heute noch zu kirchlichen Zwecken, besonders für Hochzeiten in dieser idyllischen Umgebung, genutzt.
museums, architectural monuments, castles
Öttinger Schlößchen mit Heimatmuseum
66687 Wadern (Merzig-Wadern)
Öttinger Schlößchen mit Heimatmuseum
66687 Wadern (Merzig-Wadern)
ID: 15093
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Das barocke Gebäude am Kleinen Markt wurde 1759 von Graf Joseph Anton als „Lustschlößchen“ mit Park für seine Ehefrau, Prinzessin Christiane von Schwarzburg - Sondershausen errichtet. Heute beherbergt das Öttinger Schlößchen das Heimatmuseum der Stadt Wadern. Im Museum wird als Schwerpunkt das Kunstschaffen der „Malergräfin“ Oktavie
Das barocke Gebäude am Kleinen Markt wurde 1759 von Graf Joseph Anton als „Lustschlößchen“ mit Park für seine Ehefrau, Prinzessin Christiane von Schwarzburg - Sondershausen errichtet. Heute beherbergt das Öttinger Schlößchen das Heimatmuseum der Stadt Wadern. Im Museum wird als Schwerpunkt das Kunstschaffen der „Malergräfin“ Oktavie
ID: 15094
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Nach Urkunden wurde um 1290 die Burg Dagstuhl als Vorposten der Herrschaft des Bischofs von Trier durch Ritter Boemund von Saarbrücken erbaut. Sie stellt die Keimzelle der späteren Herrschaft Dagstuhl dar. Die Höhenburg liegt auf einem schmalen Bergrücken und ist über 300 m lang.
Im 15. und 17. Jahrhundert wurde die Burg intensiv umgebaut. Die Anlage wurde in der Fol
Nach Urkunden wurde um 1290 die Burg Dagstuhl als Vorposten der Herrschaft des Bischofs von Trier durch Ritter Boemund von Saarbrücken erbaut. Sie stellt die Keimzelle der späteren Herrschaft Dagstuhl dar. Die Höhenburg liegt auf einem schmalen Bergrücken und ist über 300 m lang.
Im 15. und 17. Jahrhundert wurde die Burg intensiv umgebaut. Die Anlage wurde in der Fol
ID: 15096
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Über eine 250 m lange Kastanienallee an der B 268 zwischen Nunkirchen und Losheim erreicht man das ehemalige Reichsrittergut Schloss Münchweiler. Durch ein großes Hofportal gelangt man in den Schlosshof, der aus Wohn- und Wirtschaftsgebäuden besteht.
Erweiterungsbauten an den Seitenflügeln wurden im 19. Jahrhundert errichtet. Reichsfreiherr Georg Zandt von Merl ließ dieses bedeutendste Barock
Über eine 250 m lange Kastanienallee an der B 268 zwischen Nunkirchen und Losheim erreicht man das ehemalige Reichsrittergut Schloss Münchweiler. Durch ein großes Hofportal gelangt man in den Schlosshof, der aus Wohn- und Wirtschaftsgebäuden besteht.
Erweiterungsbauten an den Seitenflügeln wurden im 19. Jahrhundert errichtet. Reichsfreiherr Georg Zandt von Merl ließ dieses bedeutendste Barock


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